Rosario Aninat (*1993 in Santiago de Chile) und Simon Shim-Sutcliffe (*1997 in Toronto, Kanada) verbinden in ihrer kollaborativen Praxis Skulptur, Fotografie und immersive Installationen, um die Spannungsfelder monumentaler Infrastrukturen zu untersuchen. Das chilenisch-kanadische Duo, das an der Frankfurter Städelschule studiert hat, setzt sich mit den Versprechen der industriellen Moderne auseinander, die unter dem Druck politischer und ökologischer Realitäten brüchig werden. Ihre ortsspezifischen Arbeiten richten den Blick auf massive infrastrukturelle Systeme – Autobahnen, Staudämme, Aquädukte – und legen die Fragilität frei, die sich hinter deren Anspruch auf Stabilität und Fortschritt verbirgt.